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Hartmut Riederer
Die Kindheit ist ein immer wiederkehrendes Thema in Hartmut Riederers Kunst. Ihn interessiert das Unbewusste, das Vorsprachliche, er möchte „frühe Bilder aus dem Bewusstseinsstrom fischen“. Seit Mitte der 1990er Jahre entstanden Kreide-, Kohle- und Bleistiftzeichnungen mit traumschweren Bildern und in teils großen Formaten. Wie in vielen seiner Texte, so spielt auch in seinem bildnerischen Werk die Donau die Rolle des mythischen Ursprungsortes. Hartmut Riederer, geboren 1942 in Kötzting, arbeitet als Maler und Schriftsteller in München. 1985 veröffentlichte er den Roman „Knabenspielzeug“, 1991 bis 1993 die gemalten Bücher „Die Donau I – III“. Als Schauspieler trat er in Achternbusch-Filmen und im Theater auf. Das Kasperl- und das Puppentheater haben ihm einige Stücke zu verdanken. Außerdem hat er sich einen Namen mit seinen szenischen Lesungen gemacht: einer seiner Hausgötter ist Jean Paul. Zur Ausstellungseröffnung wird er – passend zu Allerheiligen – dessen Text „Ich habe mit dem Tode geredet“ lesen.
Dauer der Ausstellung: 8. November 2009 - 18. Februar 2010
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