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„Die Auferstehung“ Lesung mit Karl-Heinz Ott

Moderation: Patricia Preuß

„Die Auferstehung“, der neue Roman von Karl-Heinz Ott, ist ein bissiger, ironischer Roman über die Rechnungen, die schließlich doch jeder begleichen muss.
„Eine schwarze Komödie, die metaphysische Fragen weckt“ – heißt es in einer Besprechung des BR über den Roman. Karl-Heinz Ott erzählt brillant und mit großer Komik von dem, was eine Familie zusammenhält – und was sie auseinanderreißt. Vier Geschwister treffen sich im Haus des verstorbenen Vaters und sehen mit Spannung der Testamentseröffnung entgegen. Joschi ist eigentlich Clochard, irgendwo zwischen Karl Marx und verlottertem Mönch, Jakob ein quirliger Fernsehmann, Uli ein alternativer Aussteiger und Linda, die Schwester, ist auch im Privatleben eine Macherin. Nach dem Tod der Mutter hat der Vater sich eine junge, ungarische Pflegerin ins Haus geholt. Hat er sie auch als Erbin eingesetzt, wie wird das Erbe verteilt werden?

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen bei Ulm geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitete anschließend als Dramaturg in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein erster Roman „Ins Offene“, dem seither weitere Romane und Essays folgten. Karl-Heinz Ott lebt in Freiburg im Breisgau.

Im Rahmen des Romanseminars "Welten schaffen" der Bayerischen Akademie des Schreibens