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Augenlicht - Lesung und Gespräch mit Marcel Beyer
Der Lyriker und Romanautor Marcel Beyer stellt seinen Essay "Augenlicht" vor
Liebes Publikum,
erinnern Sie sich noch an Olaf Scholz mit Augenklappe? Von diesem Bild, das während einer zweiwöchigen Augenverletzung des damaligen Bundeskanzlers in den Medien kursierte, geht Marcel Beyer in seinem Essay „Augenlicht“ aus. Er fragt darin nach versehrten Körpern, danach, welche Bilder sie in der Erinnerung hinterlassen und welche Problematik die mediale Vermittlung im 21. Jahrhundert mit sich bringt. Am kommenden Donnerstag, 23. 4., um 19 Uhr wird er den Text vorstellen und sich mit Moderator Thomas Geiger darüber austauschen.
Mit dem Text „Augenlicht“ war Marcel Beyer für die Short List des Preises „Wortmeldungen 2026“ der Crespo Foundation nominiert.
Marcel Beyer ist eine der einflussreichsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Er schreibt Gedichte, Romane, Essays und Libretti. Zuletzt erschienen der Gedichtband Dämonenräumdienst (Suhrkamp Verlag, 2020) und der Band Die tonlosen Stimmen beim Anblick der Toten auf den Straßen von Butscha (Wallstein Verlag, 2023) über die Medienwirklichkeiten während der ersten Wochen des russischen Großangriffs auf die Ukraine im Frühjahr 2022. Für sein umfangreiches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg Büchner-Preis 2016, der Thomas Kling-Poetikdozentur 2019 und dem Peter Huchel-Preis 2021. Marcel Beyer lebt in Dresden.
Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Vorverkauf unter www.nt-ticket.de.
Außerdem gibt es am Sonntag, 26. April um 14.30 Uhr die Gelegenheit, sich mit Elke Kotzbauer auf den Spuren Walter Höllerers durch die Altstadt von Sulzbach-Rosenberg zu begeben. Treffpunkt: Literaturarchiv, Dauer: ca 1,5 Stunden. Eintritt 3 € (inklusive anschließende Besichtigung der Sonderausstellung "Welt aus Sprachen. Literatur übersetzen").
Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihren Besuch!