Lutz Seiler liest aus "Stern 111"

Ein ungewöhnlicher Wenderoman, der in den Berliner Untergrund führt und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Lesung und Gespräch mit Lutz Seiler

(Nachholtermin)

 

Lutz Seiler. Foto: Heike Steinweg

Lutz Seiler. Foto: Heike Steinweg

Für seinen Wenderoman "Stern 111" hat Lutz Seiler schon 2020 den Deutschen Buchpreis erhalten. Erst jetzt kann er ihn live bei uns vorstellen.

Carl Bischoff ist erwachsen, und dennoch wird er plötzlich zum verlassenen Sohn, als seine Eltern über Nacht Gera Richtung Westen verlassen. Die Mauer ist noch nicht gefallen, die DDR in Auflösung begriffen. Der junge Mann macht sich im elterlichen Wagen auf nach Berlin, wo er tief eintaucht ins halblegale Boheme-Leben, in die Wirrnisse eines Lebens zwischen dem Wunsch, Dichter zu werden, und der harten Realität als nicht gemeldeter Bewohner eines halb verlassenen Hauses. Die Sehnsucht nach Geborgenheit im eigenen Schaffen und die Ablehnung einer Welt, die aus den Fugen gerät im Wendejahr 1989 wird konstrastiert durch die Erlebnisse der zum Erfolg im Westen wild entschlossenen Eltern. Doch auch deren Lebenstraum endet anders als gedacht.

Eintritt:                10,00 €; ermäßigt 7,00 €

Reservierung und Vorverkauf:
Literaturhaus Oberpfalz
Rosenberger Str.9, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Telefonisch: 09661/815959-0 oder per Email: info(at)literaturarchiv.de

Moderation: Thomas Geiger
Ort: Capitol Bild & Bühne, Bayreuther Str. 4, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Förderung: Neustart / Deutscher Literaturfonds